Augensteuerung

Kurz zusammengefasst

Mit der Augensteuerung steuern Sie einen elektrischen Rollstuhl einfach durch Hinsehen. Die Sensoren verfolgen präzise Ihre Augenbewegungen und übersetzen diese in klare Fahr- und Steuerbefehle. Dies bietet ein hohes Maß an unabhängiger Mobilität.

Für wen?

Die Augensteuerung ist für Menschen gedacht, die schwerwiegende Funktionseinschränkungen des Körpers haben, sodass die Bedienung mit Händen oder Armen nicht möglich ist. Sie wird häufig bei Erkrankungen wie ALS, MS, PLS, Guillain-Barré, Polyneuropathie, Locked-in Syndrom, RETT, MD, SMA, Becker, CP, Dystrophie/Atrophie und ähnlichen neurologischen oder Muskelkrankheiten eingesetzt.

Wie funktioniert es?

Die Sensoren erfassen Augenbewegungen und übersetzen diese in Befehle für das Fahren und Bedienen. Die Augensteuerung arbeitet in Kombination mit unterstützender Software, wie Grid Pad, wodurch der Nutzer intuitiv und mit minimalem Aufwand die Kontrolle über den Rollstuhl behält.

Christian Ritter
Christian Ritter erzählt Ihnen gerne mehr!
Gebietsleiter/ Reha- Fachberater West